Lauf 5 zur DRX Internationalen Deutschen Rallycross Meisterschaft 2009 — Estering, Buxtehude

Bann des Estering endlich gebrochen

„Ich habe meine Leistung deutlich gesteigert, mehr als der vierte Platz war heute nicht drin. Aber es gab keine Zwischenfälle im Finale und das Auto ist heil geblieben. Das habe ich seit drei Jahren nicht mehr auf dem Estering erlebt.“ So fasste Andreas Schrader den Rennverlauf und den Gesamtrang 4 zusammen.

Heat 1 gewonnen (Foto © drx-media)

Es war ein Renntag voller Highlights für den Fahrer aus Bönningstedt. Gleich im ersten Wertungslauf gelang ihm ein perfekter Start und er konnte sich vor Mitkonkurrent Andreas Steffen setzen. Er gewann seinen Durchgang, nur die Konkurrenten Rolf Volland und Mandie August, die in der anderen Gruppe fahren, sind schneller.

Zweikampf der Polos (Foto © drx-media)

Im zweiten Wertungslauf gab es zuerst Jubel im Team Novasport Racing. Schrader gewinnt den Start gegen Rekordmeister Rolf Volland! In der Sparkassen-Kurve schafft es Volland wieder an Schrader vorbeizukommen. Dann gab es lange Gesichter: Schrader hatte in der Höhengerade und in den darauf folgenden Kurven eine andere Linie als sonst gefahren und so fast drei Sekunden verloren: das bedeutet Platz fünf in diesem Durchgang. „Der Tip eines befreundeten Fahrers, der mich gesehen hatte und mir eine andere Linie vorschlug, war sicher gut gemeint. Und man muss alles einmal ausprobieren. Das hat für mich aber nicht gepasst.“ Die Analyse der Datenaufzeichnung bestärkte Schrader, die alte Linie zu fahren und im dritten Wertungslauf wurde das mit der drittbesten Zeit belohnt.

Start zum A-Finale (Foto © drx-media)

In der Punktabrechnung hieß das Startplatz vier im A-Finale. Nach einem kurzen Startgerangel verlief das Finale für Schrader dann eher unspektakulär. „Endlich ein Finale auf dem Estering ohne Schrott. Danke!“ fügt Schrader hinzu. „Ich habe mich bemüht dran zu bleiben und auf den Geraden konnte ich auch mithalten. Aber in den Kurven haben meine Konkurrenten durch ihre Stabilisatoren einfach einen Vorteil. Das werden wir so schnell wie möglich nachrüsten. Mal sehen, vielleicht geht ja in Gründau schon was.“